Presseschau

Donau Kurier Beilngries

Richtige Ernährung mit der kleinen Lok

 

Paulushofen (DK) Die Mädchen und Buben im KindergartenSt. Christophorus Paulushofen haben viel über gesunde Ernährung gelernt, alsdie kleine Lok bei ihnen zu Besuch war. Sie brachte in ihren Waggons dieverschiedenen Bausteine einer gesunden Ernährung mit.

 

Die kleine Lok brachte den Mädchen und Buben imSt.-Christophorus-Kindergarten in Paulushofen viel über gesunde Ernährung bei -Foto: privat

 

Der erste Waggon war für das Gemüse, der zweite fürdas Obst. Die Kinder durften dann erst einmal Äpfel, Birnen, Gurken, GelbeRüben, aber auch Zucchini, Auberginen, Kohlrabis oder Grapefruits in dierichtigen Waggons einsortieren.

Veronika Frank erklärte ihnen, wieso Obst und Gemüseso wichtig sind. Die Menschen bräuchten sie unter anderem für Augen, Haut undZähne und die Verdauung, wie sie sagte. Vor allem Letzteres fanden die Kinderlustig.

Weiter ging es mit dem Milch- und demFisch-und-Fleisch-Waggon. Auch hier ordneten die Kinder die Lebensmittel ein.Der Zug wurde vollendet mit den Wagen für Getreide und Kartoffeln, für Getränkesowie für Fett und Öl. Immer wieder ging es dabei auch um die Bedeutung dereinzelnen Ernährungsbausteine für den Körper.

Lieder und eine Geschichte gehörten ebenfalls zumlehrreichen und lustigen Programm. Neben all der Theorie durften die Kleinendann noch „die Fruchtzwerge der kleinen Lok“ probieren. Aus Bananen, Quark,Joghurt und Milch entstand schnell ein Obstquark, von dem manche Kinder nichtgenug bekommen konnten. Bei einem Elternabend hatten die Eltern dieGelegenheit, sich ebenfalls über das Programm und gesunde Ernährung zuinformieren.

 

 

 

Neuburger Rundschau

 

„Wir essen Quark, der macht stark!“

Rennertshofen (wesa) - „Wer will kluge Kinder sehen? Der Muss zu uns hergehen. Obst solls sein, Gemüse fein, Rohsalat und Obst schmeckt fein.“ Damit sind die ersten beiden Wagen der kleinen Lok auch schon gefüllt: Gurken, Tomaten, Äpfel, Birnen und allerlei andere schmackhafte und vor allen Dingen gesunde Lebensmittel stapeln sich im Gemüse- und im Obstwagen. Der Schlosskindergarten hat drei Tage Besuch von Ernährungsberaterin Veronika Frank. Das Projekt „Die kleine Lok“ ist auf Initiative von Kindergartenleiterin Manuela Meier zu Gast in Rennertshofen. Der Fahrplan der kleinen Lok und damit auch der Kinder sieht wie folgt aus: Am ersten Tag bringt Veronika Frank den Kleinen die Vorzüge von Obst und Gemüse näher. Am Tag darauf folgen Milch, Fisch und Fleisch, der dritte Tag wird dem Getreide gewidmet.Veronika Frank spricht den Kindern vor, singt mit ihnen und lässt sie aktiv teilhaben. Nacheinander greifen die Kinder zu den mitgebrachten Produkten und platzieren sie im richtigen Wagen: „Ich nehme ein Stück Käse und lege ihn in den Milchwagen.“ „1000 Punkte Stefan. Das hast du toll gemacht“, lobt die Expertin. Wer sich für ein Lebensmittel entscheidet, das er nicht kennt, bittet die anderen Kinder um Hilfe. Die Kindergartenleiterin zeigt sich begeistert: „Ich bin überrascht, wie gut die Kinder mit Frau Frank klar kommen. Sie sprechen sie an und bitten aktiv um Hilfe.“ Das habe sie so nicht erwartet. Auch Kinder, die im Stuhlkreis recht verschlossen seien, würden sich öffnen.Es herrscht eine aufgeweckte Atmosphäre in der Wolkengruppe des Schlosskindergartens. Eltern, Freunde und Nachbarn schlau machenEs gehe ihr in erster Linie darum, ein Bewusstsein für ausgewogene Ernährung zu schaffen - sowohl bei den Kindern, als auch bei den Erwachsenen: „Ich frage die Kinder jeden Morgen, ob sie schon ihre Eltern, ihre Freunde oder ihre Nachbarn schlau gemacht haben.“ Zusätzlich zu den drei Vormittagen im Kindergarten steht sie auch den Eltern an einem Abend zur Verfügung.„Verbote sind nicht gut, aber den Kindern muss klar sein: Süßigkeiten sind ein Luxus.“ Und dazu gehöre auch ein Fruchtzwerg. „Eins, zwei, drei, vier“, zählen die Kinder. Vier Stückchen Zucker sind in einem Fruchtzwerg enthalten. Dann doch lieber selber machen: Eine Banane pürieren, Zitrone, Joghurt, Quark, Milch und ein Päckchen Vanillezucker zugeben - fertig ist die gesunde Variante. Das Urteil ist eindeutig: „Nachschlag, Nachschlag“, rufen die Kleinen und strecken Veronika Frank ihre Schüsseln entgegen.

 

 

Neuburger Rundschau

Fisch hilft gegen einen „dicken Hals“

Bergheim (mr) - „Was brauchen wir, damit unsere Knochen nicht kaputtgehen und wir groß werden“, hinterfragte kürzlich Ernährungsberaterin Veronika Frank die Mädchen und Buben des Kindergartens St. Mauritius in Bergheim. „Milch!“, ertönte es im Chor und die Kleinen waren ganz stolz darauf, jetzt auch zu wissen, dass Gemüse den Augen und der Haut gut tut, dass der Verzehr von Obst gegen Schnupfen hilft und eine wöchentliche Fischmahlzeit dafür sorgt, „dass wir keinen dicken Hals bekommen“. Das bedeutet, dass Fisch ein wichtiger Jodlieferant ist und damit Schilddrüsenerkrankungen vermieden werden.

Auf gesunde Ernährung kann nicht früh genug hingewiesen werden, sagte sich das Personal der Bergheimer Einrichtung. Was lag da näher, als die bekannte Ernährungsberaterin und Diätassistentin Veronika Frank aus dem benachbarten Gaimersheim zu einem Vortrag einzuladen, bei dem die Mädchen und Buben spielerisch an das richtige Essverhalten herangeführt wurden. Dazu hatte die Referentin ihre „kleine Lock, die alles weiß“ mit den dazugehörigen Gemüse-, Obst-, Milch- sowie Fisch- und Fleischwägen mitgebracht.

13 Würfelzucker in einer Dose Cola

Die bereitliegenden Lebensmittel durften die Kinder selbst dem jeweiligen Wagen zuordnen. Natürlich wurden auch leckere Speisen zubereitet und gleich vor Ort verzehrt. Wichtig für die Mädchen und Buben war auch zu erfahren, wo viel Fett und Zucker drin sind und, dass deren übermäßiger Genuss ungesund ist. In einer Dose Cola zum Beispiel sind 13 Stück Zucker, in einem Glas Nutella 79. Zumindest Letzteres isst man freilich nicht auf einmal. Solche Leckereien gänzlich zu verdammen, ist auch nicht das Ziel. Denn was verboten ist, reizt bekanntlich besonders.

Es würde natürlich keinen Sinn machen, in solch einen Vortrag nicht auch die Eltern einzuladen. Schließlich fällt deren Vorbild bei der gesunden Ernährung schwer ins Gewicht. Deren abendlicher Besuch hätte nach Meinung der Kindergartenerzieherinnen zahlenmäßig allerdings positiver ausfallen können.